Benchmarks


 

Allgemeines

System

Multiprozessor-Benchmark

Grafikkarte

Festplatten-Laufwerke

CD-ROM/DVD-Laufwerke

SCSI-/ASPI-Laufwerke

Netzwerk

Internet

 

 

Allgemeines

 

Im Gegensatz zu anderen Analyseseiten werden einige der Benchmarks beim Anklicken des entsprechenden Menüeintrages nicht sofort automatisch durchgeführt.

Sie müssen sie über die Schaltfläche <Starte Benchmark> aktivieren. Primärer Grund dafür ist, daß bei einigen Benchmarks zuerst die zu testenden Geräte ausgewählt werden müssen (Laufwerke, CD ROM, Netzlaufwerke, ASPI-Geräte).

 

Die gewonnenen Messergebnisse werden jeweils oben in die Tabelle eingefügt und farblich von den bereits vorhandenen Werten (Vergleichssystemen) abgesetzt. Weiterhin werden die Ergebnisse grafisch als Balkendigramme dargestellt, und zwar in roter Farbe, während Vergleichsresultate grün gefärbt sind. 

 

Jede Tabelle enthält eine Spalte Chart. Durch Markieren werden ihre zugeordneten Werte in den Säulendiagrammen dargestellt. Durch Deaktivieren werden die Balken entfernt. Auf diese Weise können Sie selbst bestimmen, welche der in Ihrem System gewonnenen Messreihen und welche der Vergleichssysteme grafisch gezeigt werden sollen. Denn wenn wahllos alle Reihen im Diagramm gezeigt werden würden, ginge die Übersichtlichkeit sofort verloren.

 

Über den Schalter <Eigene Werte sichern> können Sie die zuletzt gewonnenen Messresultate dauerhaft in die Tabelle übernehmen. Andernfalls würden diese Werte bei der nächsten Messung überschrieben werden. Wenn Sie den Schalter betätigen, werden die entsprechenden Tabellenzeilen sowie ggf. die Balken im Diagramm farblich an die bereits vorhandenen Vergleichsdaten angepasst, und an die Werte wird sowohl in der Tabelle sowie ggf. im Diagramm das aktuelle Datum angefügt. So wird z.B. beim Sichern des Ergebnisses für Laufwerk E:\ an die Bezeichnung "E:\" das Datum gehängt, etwa "E:\ 12.12.2012". Sie können das entsprechende Feld in der Tabelle natürlich nach Ihren Wünschen bearbeiten.


 

 

System

 

Allgemeines

Misst den Komplex Prozessor-Speicher-Chipsatz. 

Die Einheiten FillMemory, MoveMemory und CopyMemory sind Leistungs-Werte, die sich auf die Speicherperformance beziehen (Füllen, Verschieben , Kopieren von Speicherblöcken).  Diese Operationen werden von Standardsoftware häufig durchgeführt und sind daher für den Leistungstest geeignet. 

Je schneller der Speicher arbeitet, desto besser sind diese Werte, realisierbar durch Einsatz schnellerer Speichermodule, Optimierung der Einstellungen im Bios-Setup oder Aufrüsten mit einem schnelleren Prozessor, da dieser an den Speicheroperationen beteiligt ist.

Die Einheiten Hard- und Softstones sind Indexwerte, d.h. aus diversen Messergebnissen zusammengesetzte, vergleichbare Relativwerte. Auch auf Multiprozessor-Systemen wird stets nur der erste Prozessor gemessen.

 

Informationsfelder

CPU: Der gemessene Prozessortyp

 

Speicherzugriff (MB/s): Die 32-Bit-Speicherperformance wird mit Hilfe der Windows-32-API-Funktionen FillMemory, CopyMemory und MoveMemory bestimmt. Diese Befehle (oder Befehle höherer Ebene, die sie nutzen), mit denen Speicherblöcke kopiert und verschoben und Puffer gefüllt werden, werden von Anwendungsprogrammen häufig gebraucht, eignen sich daher zur theoretischen Durchsatzleistung und sind praxisorientiert. Organisation und Bitbreite des Speichers, Art und Qualität der Speicherbausteine, Größe und Mechanismus des Cache beeinflussen den Speicherdurchsatz.

 

Diverse Operationen (Intger - Zeiger - Vektor): Der Integerwert beschreibt die Fähigkeit des Systems, mit ganzen Zahlen (ohne Fließkommazahlen) zu rechnen. Der Zeiger-Wert beschreibt die Fähigkeit des Systems, Speicherstellen zu adressieren und mit diesen Manipulationen durchzuführen. Der Vektor-Wert beschreibt die Fähigkeit des Systems, Feldzugriffe vorzunehmen, d.h. im Speicher angelegte Vektoren elementweise zu verändern.

 

Gesamtindex:

Hardstones: In das Ergebnis der Meßeinheit mit dieser Bezeichnung fließen die oben besprochenen Meßverfahren ein.

Es wird ein ungefähr UNIX-Dhrystones-komformer Wert ausgegeben. Auf diese Weise wird eine grobe Vergleichsmöglichkeit mit Resultaten anderer Benchmark-Programme gegeben. Das Messverfahren wurde jedoch unabhängig von etablierten Benchmarks entwickelt.

 

Softstones: Benchmark für die Fließkomma-Recheneinheit, abgeleitet von den Whetstones-Benchmarks von Curnow/Wichman (1976). Mit ihnen wird die Leistung des Coprozessors bewertet (Fließkommaleistung),  Diese Suite von Benchmarks umfaßt neben Multiplikations- und Divisionsfunktionen auch Quadaratwurzelziehung, Potenzrechnung und trigonometrische Funktionen - also durchaus auch solche, die nicht von jeder Applikation verwendet werden. CAD-Anwendungen oder auch etwa ein Planetariums-Programm arbeiten jedoch mit diesen Funktionen. Der Performancezuwachs der neueren Prozessoren ist in puncto Fließkommarechnung am größten. Unberücksichtigt bleiben befehlssatzspezifische Messungen (MMX, SSE).

 

 

 

Multi-Thread

 

Allgemeines

Geeignet zur Messung der Systemleistung von Mehrfach-Prozessor- und Multi-Core-Systemen. Der Benchmark kann jedoch auch auf Einzel-Prozessor-Systemen ausgeführt werden.  Er besteht aus vier einzelnen Threads, die "gleichzeitig" ausgeführt werden. Somit werden derzeit bis zu vier Prozessoren/Cores unterstützt.

Während auf Single-Prozessor-Systemen die Threads im Zeitscheibenverfahren zeitlich versetzt (nicht zeitgleich) abgearbeitet werden, erlauben Mehrprozessor- und Mehrkernsysteme das synchrone Abarbeiten mehrerer Threads, woraus sich eine Performancesteigerung ergibt. Um diese abschätzen zu können,  werden auf Mehr-Prozessor-Systemen zwei Messreihen durchgeführt: eine ermittelt die Leistung bei Aktivierung aller verfügbarer Prozessoren, die andere die Leistung bei Ausführung auf lediglich einer CPU. Das Verhältnis beider Messungen wird im Feld "SMP-Faktor" angegeben.

 

In die Werte fliesst neben der Rechenleistung auch die Grafikausgabe ein, da das GDI (Graphical Device Interface) auch auf Mehrprozessorsystemen nur einmal vorhanden ist, was für eine authentische Aussage über den Nutzen zusätzlicher Prozessoren berücksichtigt werden muss.

 

Der Benchmark liegt als eigenständige Anwendung (MUTHREAD.EXE) vor und Sie können (und sollten) ihn auch direkt starten und ausführen. Dadurch wird der Overhead vermieden, der entsteht, wenn der Benchmark aus Dr. Hardware heraus gestartet wird.

 

Informationsfelder

 

Prozessor(en): Die dem Test unterzogenen Prozessoren.

Vom System genutzte CPU: Anzahl der vom Betriebssystem tatsächlich unterstützten Prozessoren.

 

Werte alle CPU´s (Mit Paint/Ohne Paint): Das Messresultat bei Ausnutzung aller vorhandenen Prozessoren. Angegeben wird die Leistung einmal ohne und einmal unter Berücksichtigung der Grafikausgabe (die über den Windows-API-Befehl  Paint realisiert wird).

 

Index aller CPU: Der Durchschnittstwert aus den beiden obigen Einzelwerten.

 

Werte Einzelne CPU´s (Mit Paint/Ohne Paint): Das Messresultat bei Ausnutzung nur eines Prozessors. Angegeben wird die Leistung einmal ohne und einmal unter Berücksichtigung der Grafikausgabe (die über den Windows-API-Befehl  Paint realisiert wird).

 

Index Einzelne CPU: Der Durchschnittstwert aus den beiden obigen Einzelwerten.

 

SMP Faktor: Verhältnis aus den beiden oben ermittelten Indexwerten für a) Ausführung der Threads auf allen Prozessoren, b) Ausführung der Threads nur auf einem Prozessor. Der Faktor besagt demnach, um wieviel schneller die vier Threads unter Ausnutzung der Multiprozessorumgebung (sofern gegeben) ausgeführt wurden. 

 

 

 

Grafikkarte

 

Allgemeines

Misst die 2-D-Grafikleistung über eine Reihe von GDI-Funktionen. Das GDI (Graphical Device Interface) ist die von Windows bereitgestellte Bibliothek der verschiedensten Grafikfunktionen.

Erheblichen Einfluss auf die Leistungswerte hat neben der reinen Hardware auch der eingesetzte Grafiktreiber, da er es ist, der die GDI-Funktionen intern umsetzt. 

Die 3-D-Grafikleistung wird nicht gemessen. Sie muss bei Interesse mit Hilfe eines speziellen Benchmarkprogramms, das z.B. über die DirectX-Schnittstelle auf die Karte zugreift ermittelt werden. Leider können wir diesbezüglich keine Hilfestellungen bieten.

 

Informationsfelder

 

Kartentyp: Der Adapter-Typ, z.B. AGP 4x oder PCI.

BitBlt MPix/s: BitBlt ist die wichtigste Funktion zum Kopieren eines Bitmaps von einem in einen anderen Geräte-Kontext, vereinfacht formuliert, zum Verschieben eines Bildes. Angabe in Mega-Pixel.

PaintRgn: Eine Funktion zum farbigen Ausfüllen einer Fläche. (Mega Pixel / s).

Bitmaps/s: Ergänzend zur Angabe der bei den BitBlt-Aufrufen gemessenen Pixelleistung wird die Zahl der hierbei gezeichneten Bitmaps angegeben.

Icons/s: mißt die Zahl der pro Zeiteinheit darstellbaren Icons (Programmsymbole). Hierzu werden windowsinterne als auch programmeigene Icons herangezogen.

Zeichen/s: Mit der Standard-Textausgabe-Funktion TextOut wird die Zahl der pro Zeiteinheit darstellbaren Zeichen ermittelt. Es kommen unterschiedliche Fonts (Schriftarten) mit unterschiedlicher Zeichenhöhe und -stärke zum Einsatz.

Polygone/s: Es wird die Zahl der pro Zeiteinheit gezeichneten geometrischen Figuren gemessen. Im einzelnen werden folgende Figuren erzeugt:

- Linien

- Linienzüge(Polyline)

- Quadrate

- Vierrundecke

- Vielecke (Polygone)

- Ellipsen

- Kreissegmente(Pies)

 

 

 

Festplatten-Laufwerke

 

Allgemeines

Misst die Leistung von logischen Festplatten- (auch Wechselplatten-) Laufwerken vorwiegend über Windows-API-Funktionen. Es werden bei Festplatten also ggf. einzelne Partitionen und nicht das physikalische Laufwerk als Gesamtheit gemessen.

Welche Laufwerke (sofern mehrere vorhanden sind) gemessen werden sollen, können Sie über die Check-Listbox festlegen. 

 

Berücksichtigt werden Lese- und Schreibzugriffe, wobei die Pufferung durch das Betriebssystem abgeschaltet ist, so daß die Werte nicht durch den Systemcache verzerrt werden sollten. Durch ein Testen mit ausreichend dimensionierten Dateien werden auch die Einflüsse des Geräte-Puffers geringgehalten. Eine Gefahr des Datenverlustes durch die Schreibzugriffe ist praktisch auszuschliessen, da die Schreiboperationen über Win32-API-Zugriffe auf Dateiebene erfolgen. Nach Beendigung des Tests werden diese erzeugten Dateien wieder gelöscht.

 

Informationsfelder

 

Beschreibung: Beschreibung des Laufwerks.

Test-Datei (MB): Die Größe der primären, dem Test zugrundeliegenden Datei, die vom Programm erzeugt, mit Zufallsdaten gefüllt und nach Abschluss des Tests wieder gelöscht wird. Versucht wird, eine Datei von 32 MB Größe zu erzeugen. Ist auf dem Laufwerk dafür nicht genügend Platz, wird sukzessive die größtmögliche zu erzeugende Datei ermittelt. Ist die Datei kleiner als 32 MB, passt sie theoretisch in den Zwischenspeicher (Cache) moderner Festplatten, die derzeit meistens 2 bis 8, häufig aber auch schon 16 MB Cache aufweisen. 

 

Lesedurchsatz (KB/s) - Random, Mittelwert, Linear:

Das Random-Verfahren bedeutet, daß Datenblöcke abwechselnd ab unterschiedlichen Sektor- (bzw. Dateizeiger-)Positionen gelesen werden. Das Gerät wird hierbei stärker beansprucht als beim linearen Lesen, bei dem eine Datei von Anfang bis Ende sequentiell gelesen wird. In der Praxis kann auch beim linearen Lesen eine für das Meßergebnis relevante Diskontinuität im Leseprozess auftreten, wenn die erzeugte Testdatei auf einem sehr stark fragmentierten Laufwerk erzeugt wurde. Ein ungewöhnlich schwacher Benchmarkwert kann also auf starke Fragmentierung hinweisen, so daß der Defrag-Dienst des Betriebssystems aufgerufen werden sollte.

 

Schreibdurchsatz (KB/s): Der Wert gibt die mittlere Schreibdurchsatzleistung an.

 

Lesezugriff: Die Angabe der mittleren Zugriffszeit beschreibt die Performance des lesenden Zugriffs, ermittelt durch Lesevorgänge auf Datei- sowie Sektorebene. Daher kann dieser Wert deutlich über den vom Hersteller des Modells angeführten Zugriffszeiten liegen, denen die reine Positionierungszeit (ohne Sektorlesen) zu Grunde liegt.

 

 

 

CD ROM-/DVD-Laufwerke

 

Allgemeines

Misst die Leistung von CD-ROM- und DVD-Laufwerken.

Welche Laufwerke (sofern mehrere vorhanden sind) gemessen werden sollen, können Sie über die Check-Listbox festlegen.

Der Benchmark wird sowohl auf Low-Level- als auch auf API-Ebene durchgeführt.

Über direkte Sektorzugriffe werden die im Zusammenhang mit CD-/DVD-Laufwerken häufig genannten Zugriffszeiten (1/3-Stroke etc.) ermittelt, ebenso der sektorbezogene Datendurchsatz. Über API-Lesezugriffe wird darüberhinaus der dateibezogene Datendurchsatz ermittelt. Voraussetzung dafür ist, daß eine ausreichend grosse Datei (ca. 2 MB) auf der CD/DVD vorhanden ist.

 

Informationsfelder

 

Beschreibung: Beschreibung des getesteten Laufwerks.

VOL-Size: Volume Size, gemeint ist die Nutzdatenkapazität des eingelegten Datenträgers (CD, DVD).

 

Zugriffszeit (Millisekunden - 1/3 Stroke, mittel, maximal):  Die Zugriffswerte besagen, wie schnell das Laufwerk auf einen Sektor zugreifen und ihn lesen kann. Die Werte sind abhängig von der zurückzulegenden Entfernung zwischen Position A und B. Die Anlaufzeit des Motors (Spin Up) bleibt unberücksichtigt, indem beim Start des Benchmarks das Laufwerk zunächst in Schwung" gebracht wird.

Beim maximalen Zugriff wird abwechselnd auf den Sektor mit der niedrigsten und den mit der höchsten Nummer zugegriffen. Beim mittleren Zugriff erfolgen Zufallspositionierungen über der gesamten, beim 1/3-Stroke über einem Drittel der CD-Oberfläche. Der 1/3-Stroke wird in den Spezifikationen häufig angegeben.

Auf Grund der Zugriffe über Zufallszahlen kann es zu beträchtlichen Ergebnischwankungen kommen.

 

Lese-Durchsatz (KB/s):  

Sektoren: Es wird die Transferrate des Laufwerks gemessen. Bei dem Test werden ca. 60 KB sektorweise gelesen (absolutes Sektor-Lesen). Die Anlaufzeit des Motors (Spin Up) bleibt unberücksichtigt. Ebenso werden weite Kopfbewegungen vermieden, so daß der Wert dem Maximalwert nahekommen dürfte. Sporadische Lesefehler werden toleriert und verrechnet. Die Angabe erfolgt in KB/sec.

 

Datei: Es wird die Transferrate auf Dateiebene ermittelt. Hierzu wird eine bis 2 MB große Datei einzulesen versucht.

 

 

Hinweise: 

Die Messungen können nur auf Daten-CD´s/DVD´s durchgeführt werden. Schlägt der Benchmark fehl, sollten Sie ein anderes Medium einlegen. Mindestkapazität für die Messungen sind 100 MB. Messungen auf Medien, deren Kapazität weit unter dem theoretischen Maximum liegt, sind unzuverlässig! 

Virtuelle CD-ROM-Laufwerke, die von spezieller Software eingerichtet wurden, können nicht von physikalisch vorhandenen unterschieden werden. Der Zugriff darauf kann zum Systemstillstand führen. Deaktiveren Sie ggf. solche Laufwerke über die Auswahlbox. Auch auf CD-Brennern ohne Lesefunktion kann der Test zu Problemen führen.

 

Tipp: Sofern es sich um ein SCSI-CD-Laufwerk handelt, sollten Sie das Laufwerk auch über den ASPI-Benchmark messen.

 

 

 

SCSI-/ASPI-Laufwerke

 

Allgemeines

Misst die Leistung von Laufwerken, die über die ISPI-Schnittstelle ansteuerbar sind. Welche Laufwerke (sofern mehrere vorhanden sind) gemessen werden sollen, können Sie über die Check-Listbox festlegen.

Berücksichtigt werden Lesezugriffe mit jeweils unterschiedlicher Blockgrösse. Bei vielen Hostadaptern ist die Transferpuffergröße pro Lesezugriff auf 64KB beschränkt.

 

Über den SCSI-Benchmark kann die wahre Leistung nativer SCSI-Laufwerke am besten ermittelt werden, da über die Softwareschnittstelle ISPI echte SCSI-Befehle direkt an das Gerät gesendet werden.

 

Der Test kann leider nicht geräteweise erfolgen, sondern den logischen Laufwerken folgend, so daß bei einer in zwei logische Laufwerke partitionierten Festplatte das Gerät nicht als Einheit, sondern partitionsweise getestet wird. Ursache hierfür ist eine interne Beschränkung des SCSI-Interfaces von Windows. 

Bei den Messungen wird versucht, Cache-Effekte des Controllers und von Windows selbst zu vermeiden.

 

Informationsfelder

 

Gerätetyp: Allgemeiner Gerätetyp - Festplatte oder CD ROM Laufwerk.

Hersteller und Produktbezeichnung: es kann ggf. nur der logische Laufwerksbuchstabe festgestellt werden.

 

Datendurchsatz (blockweises Lesen KB/s - 4, 16, 64, 128, 256, 512 KB Blöcke): Die Lesedurchsatzrate wird durch Einlesen unterschiedlich großer Datenblöcke auf LBA (Logische Block Adressierung) Ebene durchgeführt. Das SCSI-Lese-Kommando unterstützt unterschiedlich große Transferpuffergrößen bis maximal 512 KB. Bei von Windows verwalteten Geräten beträgt die maximale Puffergröße oft 64 oder 128 KB.

Generell gilt, daß der Datendurchsatz um so höher ausfällt, je größere Blöcke pro Lesebefehle eingelesen werden.

 

 

 

Netzwerk

 

Allgemeines

 

Misst die Leistung von Netzlaufwerken über Standard-API-Funktionen in ähnlicher Weise wie beim Laufwerksbenchmark (s.o.). Der Unterschied besteht darin, daß dort unterschiedliche Lesezugriffsweisen ausgeführt werden (Random, sequentiell), während der Netzbenchmark auf sequentiellem Lesen einer Reihe von unterschiedlich großen Dateien beruht.

 

Welche Laufwerke (sofern mehrere vorhanden sind) gemessen werden sollen, können Sie über die Check-Listbox festlegen.

Zusätzlich können Sie bei Bedarf den Zielpfad für die Dateioperationen festlegen, auf deren Grundlage die Resultate ermittelt werden. Markieren Sie hierzu das Kontrollkästchen <Zielpfad selbst festlegen>. Sie werden dann vor Ausführung der Tests auf dem jeweiligen Laufwerk um Angabe des Zielpfads gebeten. 

Sinnvoll ist diese Option dann, wenn das Rootverzeichnis eines Netzlaufwerks für Schreibzugriffe gesperrt ist.

 

Berücksichtigt werden Lese- und Schreibzugriffe, wobei die Pufferung durch das Betriebssystem abgeschaltet ist, so daß die Werte nicht durch den Systemcache verzerrt werden. 

 

Hinweis: Durch Aktivieren des Kontrollkästchen "Zielpfad selbst festlegen" (unterer Programmfensterbereich) wird es Ihnen ermöglicht, die Netzwerkpfade selbst festzulegen, die für das Anlegen der Testdateien verwendet werden. Eine sinnvolle Option, wenn beispielsweise ein Root-Verzeichnis im Netz für schreibende Zugriffe von außen gesperrt ist.

 

Informationsfelder

 

Beschreibung: Enthält für die Vergleichs-Datensätze die zugrundeliegende Netzwerktopologie, also 10 MBit/s, 100 MBit/s etc. Für Ihr Laufwerk wird der logische Laufwerksbuchstabe eingerichtet, der für das Netzlaufwerk festgelegt wurde.

 

Lesedurchsatz (KB/s - min., mittel - max):  Es werden Dateien unterschiedlicher Größe von 8 Kb bis 8 MB gelesen und die dabei gemessenen schlechtesten, mittleren und besten Werte ausgegeben.

 

Schreibdurchsatz (KB/s - min., mittel - max): Es werden Dateien unterschiedlicher Größe von 8 Kb bis 8 MB geschrieben und die dabei gemessenen schlechtesten, mittleren und besten Werte ausgegeben.

 

 

 

Internet

Hinweise: 

1. Der Internet-Benchmark steht nur in der Vollversion zur Verfügung.

2. Der Test ist für moderne DSL-Verbindungstechnologien optimiert. Besitzer von analogen- oder ISDN-Modems aktivieren bitte im Programmsetup die Option <Internet-Benchmark: Kleine Datei verwenden>. Dadurch wird die Testausführungszeit reduziert.

 

Allgemeines

Misst die Leistung Ihrer Internetverbindung über HTTP-Transfers und eine Ping Echo Anforderung.

Entscheidend für den Download-Datendurchsatz sind stets Sender und Empfänger gleichermassen. Ihre schnelle Verbindung kommt nicht zur Geltung, wenn Daten von einem langsamen oder überlasteten Server abgerufen werden und umgekehrt. 

 

Beim Test der Transferleistung werden Daten von einem leistungsfähigen Server heruntergeladen. Hierbei ist sichergestellt, daß es sich - sofern Sie die URL nicht selbst festlegen (s.u.) - um inhaltsneutrale nicht-binäre, nichtausführbare Dateien von vertrauenswürdiger Seite handelt, die nach Empfang auf Ihrem System sofort gelöscht werden (dies geschieht ggf. nicht, wenn Sie die URL selbst festlegen! Siehe unten). Es erfolgt kein Upload von Daten Ihres Systems auf einen Server! 

 

Bei bekanntem Leistungsverhalten der Verbindung kann der Benchmark natürlich auch zur Bewertung des kontaktierten Servers dienen.

 

Informationsfelder

 

Testumgebung: Zugrundeliegende Verbindungstechnologie (z.B. 56 K Modem, ISDN, DSL).

Empfangene Bytes: Anzahl der gedownloadeten Bytes.

 

Connect Zeit (s): Die Zeit vom Kontaktieren des Servers bis zum Beginn des Downloads.

 

Datenübertragungsrate (KB/s - min., mittel, max.): Die Daten werden blockweise übertragen. Die Mindestblockgröße beträgt 8 KB, doch da sich bei kleinen Blöcken zufällige Schwankungen stark auswirken, wird eine größere Blockgröße von 16 oder 32 KB bevorzugt. Beim Empfang jedes Blockes erfolgt eine Zeitmessung. Die auf diese Weise ermittelten besten und schlechtesten (Maximal, minimal)  und der durchschnittliche Datendurchsatz werden angegeben.

 

Echo (ms):  Der Ping Send Echo Request dient zur Feststellung der Reaktionsfähigkeit Ihrer Internetverbindung. Bei Ping handelt es sich um die Funktion des von 1981 stammenden ICMP-Protokolls zur Kontaktaufnahme zwischen Host/Server ohne (über den Anfrage-Ping und die Echo-Antwort hinausgehende) Datenübertragung. Während die Übertragungsrate mit performanterer Technologie sprunghaft ansteigt, bleibt die Reaktionszeit auch bei den fortschrittlichen Verbindungstechnologien etwa die gleiche.

 

 

Tipps: 

Zwar wird programmseitig versucht, bei nicht-bestehender Internetverbindung eine solche aufzubauen, jedoch wird empfohlen, die Verbindung bereits vor dem Start zu etablieren, auch, um die Connect-Zeit (Zeitspanne vom Kontaktieren des Hosts bis zum Starten des HTTP-Transfers) korrekt bestimmen zu können.

 

Während des Tests wird die Cache-Funktion des Internet-Explorers nicht genutzt, um möglichst authentische Resultate zu erhalten. Dennoch sind bei wiederholten Downloads Cacheeffekte nicht auszuschliessen. So wird bereits beim Verbindungsaufbau über einen Proxy ein Beschleunigungseffekt durch das Bereithalten der zu ladenden Datei auf dem Proxy-Server erzielt. 

 

Daher empfiehlt sich das Selbst-Definieren stetig geänderter DL-URL´s für möglichst realitätsnahe Ergebnisse. Auch sollten Dateien mit ausreichender Größe gewählt werden. Das Downloaden einer 500-KB Datei dauert mit ISDN noch gut eine Minute, während der Transfer über DSL in Sekunden abgeschlossen ist. 

 

Um die URL selbst festzulegen, aktivieren Sie die Checkbox "Benutzerdefinierte URLs" über die Programm-Einstellungen. Sie können danach in einem Dialogfeld die Download-URL, den Dateinamen (wenn gewünscht mit Pfadangabe, sonst erfolgt Speicherung im aktuellen, also Programmverzeichnis), unter dem das geladene Dokument gespeichert werden soll (lassen Sie das Feld leer, wenn Sie keine Speicherung wünschen), sowie die URL des anzupingenden Hosts eintragen. Beachten Sie, daß viele Server inzwischen jegliche Ping-Requests abblocken, da diese in der Vergangenheit häufig für Attacken gegen Webserver mißbraucht wurden (eine simple Antwort-Echo-Aufforderung ist jedoch nicht als Attacke zu werten).