Tools und Tests


Rating-Test

Allgemeines

Durchführung

Auswertung

 

Tastatur-Test

Allgemeines

Durchführung

 

Monitor-Testbild

Allgemeines

 

Green Test (Schadstoff- und Elektrosmogbelastung des Arbeitsplatzes)

Einleitung

 

 

Prozessor-Auslastung

Allgemeines

Bios-Viewer

Allgemeines

 

Rating-Test

 

Allgemeines

 

Vorbemerkung und Haftungsausschluss: 

1. Dieser Test steht nur in der Vollversion in vollem Umfang zur Verfügung!

2. Die Ergebnisse (vergebene Punkte und Prädikate) dieses Tests sind nicht als verbindliche Testurteile aufzufassen, die von Gebhard Software für das untersuchte System vergeben werden. Vielmehr handelt es sich um den (schwierig zu realisierenden und immer mit der Gefahr von Fehlanalysen verbundenen) Versuch, durch reine softwarebasierende Analyse ein System ungefähr hinsichtlich seiner Ausstattung und Leistung einzuordnen. Berechtigung und Erlaubnis, sich auf Resultate dieses Tests etwa für Reklamationen beim Händler, von dem das Gerät bezogen wurde, zu berufen, werden ausdrücklich ausgeschlossen. 

 

Der Rating-Test gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihr System einem einfach gearteten Bewertungs-Test zu unterziehen. Für Ausstattung und Leistung werden Punkte (je 0-100) vergeben, und aus den gewonnenen Punkteresultaten wird dem System ein Prädikat verliehen.

Eine softwarebasierte Analyse dieser Art birgt leider manche Fallen, die das Ergebnis (insbesondere negativ!) verfälschen können, etwa Nichterkennung von Komponenten, die zur Ausstattung gehören, oder fehlerhafte Messergebnisse durch verschiedene, programmseitig unbeeinflussbare Seiteneffekte.

Dennoch glauben wir, mit diesem Test einem besonderen Kundenwunsch Rechnung zu tragen: der Wunsch, nicht bloß nackte Daten zu erhalten, sondern diese auch bewertet und eingeordnet zu finden.

Unberücksichtigt bleiben bei diesem Test (im Gegensatz zu früheren Versionen) sämtliche Peripheriegeräte, da ein System nicht dadurch abgewertet werden sollte, daß kein Drucker oder Scanner angeschlossen sind.

 

Durchführung

 

Es werden eine Reihe von Analysen und Benchmarks im Hintergrund durchgeführt. Anschließend werden die Resultate in die Felder eingetragen. Die wichtigsten Daten werden außerdem in die Tabelle eingetragen und mit Datumsstempel versehen. 

Die Resultate bleiben gespeichert, so daß die Tabelle nach jedem Durchlauf einen neuen Datensatz enthält. So können Sie sehen, wie sich Ihr System mit der Zeit - und sofern diese Zeit Aufrüstungen etc. mit sich brachte - im Rang verbessern konnte.

 

 

Auswertung

 

Als wichtige Vorbemerkung sei darauf hingewiesen, daß nur mit der jeweils aktuellen Programmversion akkurate Resultate erzielt werden können. Je älter die Version, desto besser wird ein gegebenes System naturgemäß abschneiden, denn mit den stetigen technologischen Fortschritten wachsen auch die Anforderungen, die das Programm an das System stellt.

 

Anhand der zuvor durchgeführten Analysen werden für verschiedene Systembereiche und -komponenten Punkte vergeben - jeweils von 0 bis maximal (und bestens) 100. Aus den Punkten der Einzeltests werden Gesamtpunktzahlen für erstens Ausstattung, zweitens Leistung und drittens Gesamtqualität des Systems errechnet.

Aus der Gesamtpunktzahl ergibt sich die Prädikatsvergabe. Hier ist zu beachten, daß schwankende Prädikatvergaben bei einem unveränderten System sehr leicht vorkommen können, wenn die Gesamtpunktzahl an einer Prädikatspunktegrenze liegt. So verleiht Dr. Hardware einem System mit 76 Punkten ein höheres Prädikat als mit 74 Punkten. Diese Differenz aber liegt im Bereich der üblichen Schwankungen von Benchmarktests.

 

 

 

Tastatur-Test

 

Allgemeines

 

Vorbemerkung: 

1. Eine Option des Tests - das Farbig-markiert-lassen der Tasten nach dem Betätigen - ist nur in der Vollversion verfügbar.

 

Ein Schwachpunkt vieler, insbesondere gebrauchter Computer ist die Tastatur. Sehr häufig finden sich darauf Tasten, die klemmen - dies kann man ggf. bereits durch Inaugenscheinnahme feststellen - oder deren Funktion ausgefallen ist. Da es kaum Anwendungen gibt, die sämtliche Tasten eines Keyboards unterstützen, muß ein nativer Test her! 

 

Hier ist er! Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit Ihrer Tastatur mit Hilfe dieses Tests! 

Zugrundegelegt ist diesem Test eine handelsübliche Windows-95-Tastatur. Modellspezifische Zusatztasten können jedoch ebenfalls getestet werden. Für diese steht auf dem virtuellen Keyboard jedoch nur eine Generaltaste zur Verfügung.

 

 

Durchführung

 

Die Durchführung ist ganz einfach: Zunächst vergewissern Sie sich, ob das korrekte Tastatur-Layout aktiviert ist (siehe Auswahlgruppe rechts). Sie können zwischen deutschem, schweizerischem und englischem/US-Layout wählen. Das Programm versucht, das korrekte Layout selbsttätig zu ermitteln.

 

Beim Betätigen einer Taste auf Ihrer Tastatur wird die entsprechende Taste auf dem virtuellen Keyboard markiert.

Besonders hilfreich ist die Option,  die Tasten farbig markiert zu belassen, die bereits gedrückt wurden. So kann man anschaulich sein komplettes Keyboard durchtesten. Ausgenommen sind hiervon die Zusatztasten, da nur eine Generaltaste bereitsteht.

Eine Besonderheit betrifft die Druck-Taste. Für diese wird keine Botschaft für das Niederdrücken, sondern nur für das Loslassen empfangen. Die entsprechende virtuelle Taste wird daher nach dem Loslassen gefärbt und nach einer knappen Sekunde wieder entfärbt.

 

Wichtiger Hinweis:

Einige der System- und Zusatztasten lösen die ihnen zugeordneten Aktionen aus (z.B. Windows Startmenü öffnen). Klicken Sie ggf. auf die Fensterleiste des Tastaturtest-Fensters, falls der Fokus dadurch auf ein externes Fenster versetzt worden war.

Prozessor-Auslastung

 

Allgemeines

Diagramm CPU-Auslastung:

Die momentane Auslastung des Prozessors bzw. seiner Kerne (bei Multi-Core-CPU´s) werden in Prozent angezeigt. 

 

Die grüne Kurve zeigt die tatsächliche aktuelle Auslastung in Prozent von 100 an.

Die rote Kurve zeigt die durchschnittliche Auslastung zum aktuellen Zeitpunkt an.

Die Kurven werden nach einiger Zeit neugezeichnet, wenn die zugrundeliegende Datentabelle geleert wird. Dies ist erforderlich, da der Overhead, der durch das Verwalten dieser Tabelle entsteht, mit anwachsender Tabellengröße derart zunehmen würde, daß die Prozessorauslastung davon stark beeinflusst werden würde.

Im Normalfall belasten Auswertung, Tabellen- und Diagrammverwaltung die CPU nur zu 5 bis 10 Prozent.

Die Kurven steigen an, wenn Sie andere Programme starten oder den Rechner anderweitig arbeiten lassen.

 

 

 

Monitor-Test

 

Allgemeines

Zur Qualitätsbeurteilung und Justierung Ihres Monitors dient das Monitor-Testbild. Ähnlich wie das Testbild, das Fernsehsender früher nach Sendeschluss bereitstellten, vereint es eine Reihe von geometrischen Mustern und Farbanordnungen. 

Das Testbild wird durch einen Klick mit der linken Maustaste wieder geschlossen. 

Mit einem Klick der rechten Maustaste wird ein Popup-Menü geöffnet, das weitere Testfunktionen und die diversen Testeinzelkomponenten einzeln darzustellen erlaubt. In der Shareware-Version sind diese Optionen jedoch gesperrt.

 

So beurteilen Sie Ihren Monitor mit Hilfe des Testbildes:

 

Achten Sie darauf, ob das Gitterkreuz auch in den Ecken rechte Winkel und gerade Linien bildet, andernfalls liegen Kissen- oder trapezförmige Verzerrungen vor.

Die Kreise sollen rund, nicht oval erscheinen. 

Die Schrift soll in den Ecken und in der Mitte scharf erscheinen (bei manchen Monitoren lässt die Schärfe zum Rand hin nach, bei anderen - z.B. älteren und/oder minderen 19-Zöllern, die mit der Bildschärfe häufig ihre Not hatten - auch in der Mitte). 

Linien und Buchstaben sollen keine Farbsäume aufweisen, sonst liegt ein Konvergenzfehler vor (Elektronenstrahlen für rote, grüne und blaue Farbanteile fallen nicht präzise auf die gewünschten Stellen auf). 

Die Farbklötze sollen die 16 Basisfarben unter Windows unverfälscht darstellen.

Die 5 hellen Graustufen wie die 5 dunklen Graustufen sollen unterscheidbar sein. Ist dies nicht der Fall, müssen Helligkeit bzw. Kontrast verändert werden; bei optimaler Einstellung ist der Hintergrund wirklich schwarz und alle Graustufen sind unterscheidbar (der dunkelste Grauton evt. nur noch mit etwas Mühe). Leider kann es v.a. bei qualitativ niedrigstehenden Modellen vorkommen, daß die objektiv optimale Einstellung nicht die subjektiv beste ist, wenn das Bild zu grell oder überkontrastiert erscheint.

 

Die Beurteilung von Gitter und Kreisen sowie der Farben wird verbessert, indem die entsprechenden Einzeltests über das Popup-Menü aufgerufen werden.

 

Das Menü stellt ferner folgende zusätzlichen Tests und Funktionen bereit:

 

Weissfläche: Die Fläche soll einheitlich weiss erscheinen, sonst muss die Farbreinheit nachjustiert werden. Auch auf Flimmerfreiheit kann mit Hilfe des Weissbildes getestet werden. Bei normaler Helligkeit/Kontrast-Einstellung soll die weisse Fläche ruhig erscheinen und das Auge nicht ermüden.

 

Doppelbilder, Schatten erkennen: Zeigen sich rechts von dem dünnen Balken Schatten (mehrere schemenhafte Balken als Abbilder des "echten" Balkens), ist u.U. das VGA-Kabel nicht gut genug abgeschirmt (auf VGA-Verlängerungskabel verzichten, Stecker gut in den Buchsen befestigen, keine Umschaltboxen verwenden). Ein Monitorfehler liegt hier nicht vor.

 

Hintergrund Schwarz/weiss umschalten: Der per Voreinstellung schwarze Hintergrund des Testbildes kann über diese Option auf Weiss umgeschaltet werden.

 

Tipps: 

Bis auf die Bildschärfe und die Schattenbildung lassen sich alle beschriebenen Mängel an modernen Monitoren über das On-Screen-Menü mehr oder weniger gut beheben. 

Die Bildwiederholfrequenz wird unter Windows über Systemsteuerung/Anzeige/Einstellungen/Weitere Optionen/Grafikkarte (bzw. über herstellereigene Optionen) eingestellt.

Einige Monitore besitzen auch eine Resettaste, mit der die werksseitigen Einstellungen geladen werden können. Insgesamt unbefriedigende Farbdarstellung kann über die Option "Farbtemperatur" behoben werden.

Zwei feine graue, waagrechte Linien auf hellem Hintergrund (Dämpfungsdrähte) sowie ein leicht nach innen gewölbtes Bild sind kennzeichnend für die (hochwertigen) Trinitron-Röhren; es sind keine Monitorfehler.

An Schaltungen von Monitoren (ebenso wie an denen von Fernsehern) können auch noch Wochen nach Ausschalten Hochspannungen anliegen. Daher darf ein Laie niemals einen Monitor öffnen, um im Inneren Einstellungen vorzunehmen! Dies gilt übrigens auch für Gehäusenetzteile. Selbst an den noch nicht entladenen Kondensatoren eines internen Modems kann man sich einen Schlag "abholen".

 

 

 

Green Test

 

Einleitung

Diese Analyse bewertet mit Hilfe eines vom Anwender auszufüllenden Fragebogens die potentielle gesundheitliche Belastung des Arbeitsplatzes, die durch Schadstoffe und Elektrosmog hervorgerufen werden kann.

Zu den Schadstoffen zählen die aus Geräten und der Innenraumeinrichtung ausgasenden chemischen Substanzen sowie Staubpartikel, während mit dem Begriff Elektrosmog elektrische und elektromagnetische Felder niedriger und hoher Frequenz zusammengefaßt werden.
Die von diesen Emissionen ausgehenden Gefahren - 1. akute Auswirkungen und 2. mögliche Spätfolgen - werden sehr kontrovers beurteilt und sind großenteils noch nicht hinreichend erforscht. Manche Technologien, wie das Wireless Lan, sind erst seit so wenigen Jahren im Einsatz, daß Langzeitstudien naturgemäß fehlen. Über den Einfluß relativ schwacher, aber dauerhafter Einwirkungen beispielsweise von flüchtigen Substanzen, wie sie aus Kunststoffgehäusen, Leiterplatten, aber auch Mobiliar, Wand- und Bodenbelägen ausgasen, ist ebenfalls bisher nicht viel bekannt.

Tendenziell werden die negativen Einflüsse von arbeitsplatztypischen Emissionen heutzutage aber etwas kritischer bewertet als früher. Dazu tragen die Zunahme von verschiedensten Beschwerden wie Allergien ebenso bei wie neue Erkenntnisse etwa über die sogenannten Ultrafeinstäube oder Fortschritte im Wissen um die Art und Weise, wie elektromagnetische Strahlung auf den Organismus einwirken kann.
Die überwiegende Mehrheit der Experten hält aber noch heute die anfallenden Emissionen für zu schwach, um krankheitsauslösend wirken zu können.

Da aber die Erfahrung lehrt, daß Neuentwicklungen auf technischem Gebiet sehr häufig schädliche Nebeneffekte aufwiesen, die zu Anfang unterschätzt und übersehen, im Überschwang der Begeisterung vielleicht auch ignoriert wurden, erscheint es zweckmäßig, ein gesundheitliches Gefährdungspotential immer dort zu unterstellen, wo der Verdacht einer Bedrohung bislang noch nicht überzeugend widerlegt werden konnte.
Daher wird - als methodische Grundlage dieses Grünen Tests, unterstellt, daß sämtliche Emissionen - chemische wie elektromagnetische - schädlich sein könnten.

In diesem Sinne sind die aus dem Test gewonnenen Ergebnisse zu verstehen. Sie spiegeln das Worst-Case-Szenario wider.


Gesundheitsrisiken Übersicht
Zu den möglichen Belastungsquellen gehören:

1. Computer und Peripheriegeräte: Belastung durch chemische Schadstoffe und elektrische sowie elektromagnetische Felder
2. Drahtlose Technologien: Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Felder
3. Arbeitsplatz: Belastung durch Emissionen aus Büroeinrichtungsgegenständen, also Mobiliar, Wand- und Bodenbelägen, sowie aus Stäuben, die im Raum entstehen.
4. Aussenwelt-Einflüsse: Belastungsquellen sind z.B. Verkehr oder nahe Handymasten

Es ergeben sich hieraus folgende Emissionen:
A. Schadstoffe
1. Flammschutzmittel
2. Weichmacher
3. Flüchtige und schwerflüchtige organische Verbindungen (z.B. Lösemittel)
4. Schwermetalle
5. Tonerstäube und Ultrafeinpartikel

B. E-Smog
1. Niederfrequente elektrische und elektromagnetische Felder
2. Hochfrequente elektromagnetische Felder

Risiken am Arbeitsplatz - Details

A. Schadstoffe

Flammschutzmittel
Flammschutzmittel sind schwerflüchtige Verbindungen, die in Kunststoffgehäusen, Leiterbahnen, Polstermöbeln, Bodenbelägen (Rückseiten) und Vorhängen im Sinne des Brandschutzes vorhanden sind.
Zu den gesundheitlich bedenklichsten Flammschutzmitteln gehören die bromierten Flammschutzmittel (auch halogenierte Flammschutzmittel genannt - Halogene fasst verschiedene Elemente wie Brom, Chlor und Fluor zusammen).
Tetrabrombisphenol A (TBBPA), Decabromdiphenylether (DecaBDE) und Hexabromcyclododecan (HBCD) sind die weltweit meistverbrauchten bromierten Flammschutzmittel.
Weitere Flammschutzmittel sind organische Phosphorverbindungen und Chloparaffine (wie Antimontrioxid), die z.B. in PVC vorkommen.

Man unterscheidet ferner additive von reaktiven Flammschutzmitteln:
additive Flammschutzmittel: polybromierte Biphenyle PBB (bis 70-er Jahre), später v.a. Polybromierte Diphenylether (PBDE)
reaktive Flammschutzmittel: Tetrabrombisphenol A (TBBA).
Letztere sind Bestandteil des Materials selbst, so daß eine geringe Ausgasung anzunehmen ist.

Untersuchungen ergeben relativ sehr geringe Freisetzungen aus Computerprodukten - bei Leiterplatten steigen diese unter Wärmeentwicklung (Gerät in Betrieb!) an. Messbare Ausgasungen sind bei fabrikneuen sowie alten Geräten zu erwarten, bei denen der Austritt ggf. durch Abrieb/Verrottung entsteheen kann.
Höhere Mengen diffundieren ggf. aus weichen Materialien wie Polstermaterialien aus.
Regelmäßig hohe Konzentrationen werden v.a. im Hausstaub gefunden, wahrscheinlich, weil sie sich hier über längere Zeiträume anreichern und ein Eintrag von außen stattfindet.

Neben den möglichen gesundheitlichen Auswirkungen ist zu bedenken, daß beim Abbrand giftige Dioxine und Furane entstehen können.
Problematich sind die Flammschutzmittel allerdings primär durch ihre bioakkumulative Wirkung. Sie reichern sich über Boden, Pflanzen und Nutztiere, also über die Nahrungskette, letztendlich auch im menschlichen Organismus an, da sie schwer abbaubar sind.

Abhilfemaßnahmen:
Verwenden von Geräten mit schadstoffrelevanten Gütesiegeln und Prüfzertifikaten, Reduzieren der Gerätezahl; Geräte so positionieren, daß sie weder durch Sonnen- noch Heizkörperstrahlung erwärmt werden.

Weichmacher
Diese vorwiegend schwerflüchtigen und daher nahezu geruchlosen Stoffe werden Kunststoffen zur Weich- bzw. Geschmeidiggmachung zugesetzt. Am Computer-Arbeitsplatz finden sie sich v.a. im PVC von Kabelummantelungen, vielen Dispersionswandfarben, Vinyltapeten, Kunstlederbezügen sowie PVC- und Gummi-Bodenbelägen.
Es erfolgen langsame Ausgasungen niedriger Konzentration. Aus alten PVC-Kabeln kann der Weichmacher bereits so vollständig ausgetreten sein, daß das Material spröde geworden ist.
Unter den gegenwärtigen verschiedenen Weichmachern sind die Phthalate (häufigste Substanz: DEHP) am bedenklichsten, da sie auf Grund ihrer hormonähnlichen Struktur dementsprechende Auswirkungen (wie Unfruchtbarkeit) haben können.

In alten Fugendichtungsmassen (zwischen Betonplatten, an Fenstern oder Türen) und in den Kondensatoren von Leuchtstofflampen kamen v.a. zwischen 1955 und 1975 die vorwiegend chronisch hochtoxisch wirkenden, wahrscheinlich krebserregenden PCB (Polychlorierte Biphenyle) zum Einsatz. Durch Ausgasung, stärker durch direkten Hautkontakt, kann der inzwischen verbotene Stoff auf den Menschen übergehen.

In Gummiprodukten werden auch häufig PAK´s (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) gefunden.
Diese - bekanntester Vertreter ist das auch im Zigarettenrauch vorkommende Benzo(a)pyren - sind im Gegensatz zu anderen Weichmachern sehr geruchsintensiv (teerartiger Geruch) und krebserregend.

Weichmacher (und andere schwerflüchtige Verbindungen, deren Siedepunkt über 240°C liegt) werden für das Fogging-Phänomen in Wohnräumen verantwortlich gemacht. Es tritt in vor relativ kurzer Zeit renovierten Wohnungen, überwiegend während der Heizperiode, in Form von schwarzen, schmierigen Ablagerungen an Wänden auf. Hervorgerufen wird es durch in der kalten Jahreszeit auftretende Temperatureffekte (Luftströmung infolge Innen-/Aussentemperaturunterschied).

Abhilfemaßnahmen:
Generelle Vermeidung von Produkten aus PVC. Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) sind vorzuziehen. Insbesondere Verwenden von halogenfreien (d.h. PVC-freien) Kabeln. Mit Hilfe der Harmonisierten Typenkurzzeichen nach CENELEC kann das verwendete Material häufig direkt auf dem Kabel festgestellt werden.
Unterputzlegen von Kabeln, Kabellängen reduzieren.
Eindeutig als lösemittel-, weichmacher- und konservierungsstoffrei deklarierte Dispersionswandfarben verwenden, auf Vinyltapeten verzichten. Wer radikaler handeln will, kalkt seine Wände oder streicht mit Leimfarbe.
Linoleum statt PVC-Bodenbeläge verwenden.
Alte Fugendichtungsmassen in Innenräumen sollten, da ggf. PCB-haltig, fachmännisch ersetzt werden.
Gummiprodukte - die neben dem gummieigenen Kautschuk-Geruch nach Teer riechen - nicht erwerben bzw. entsorgen.

Leicht-flüchtige organische Verbindungen
Im Gegensatz zu den schwerflüchtigen Weichmachern verdampfen die leicht-flüchtigen Verbindungen (FOV oder VOC=Volatile organic compounds) bei erheblich tieferen Temperaturen. Daher sind diese Substanzen - die in verallgemeinernder Form oft einfach als Lösemittel bezeichnet werden - mehr oder weniger geruchsintensiv, und die Ausgasung erfolgt schnell und in hoher Konzentration.
Sie kommen vor in Boden- und Wandbelägen, Farben, Lacken, Klebstoffen und Reinigern.
Es sind chemisch verschiedene Stoffe wie Alkohole, aromatische Verbindungen, Aldehyde (wie Formaldehyd), Alkanne und Ketone (wie Azeton).
Aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Toluol und Xylole, kommen in Klebstoffen, Lacken und frischen Druckerzeugnissen als Lösemittel vor.
Auch in organischen Substanzen kommen VOC´s natürlich vor, wie die Terpene (Pinen in Holz, Limone in Zitrusfrüchten).
Selbst unbehandeltes Holz (Kiefernholz weit stärker als Fichtenholz) gast also flüchtige Verbindungen aus. Prinzipiell könnten auch diese in vielen (v.a. ökologischen) Produkten wie Lacken/Farben in höherer Konzentration enthaltenen natürlichen Lösemittel nicht unproblematisch sein.

Der typische Neugeruch vieler Kunststoffprodukte (z.B. Teppichböden) rührt von diesen Verbindungen hauptsächlich her. In vielen Fällen sinken die Emissionen innerhalb weniger Tage unter die Geruchsschwelle ab, doch sind auch monatelang wahrnehmbare Ausdünstungen nicht selten.

Primär treten akute Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit vereinzelt bei sensiblen Personen bzw. verbreitet bei starker Emission (Großraumbüros - Sick Building Syndrom) auf.
Krebserregende Wirkung einzelner Verbindungen wird nicht ausgeschlossen.
Insbesondere natürliche Verbindungen (so in Holz) können fallweise aber auch als positiv empfunden werden.

Gesundheitlich mit am bedenklichsten sind Lösemittel in alten Holzschutzmitteln. Wo stark phenol- oder lindan-haltige Substanzen im Innenbereich (z.B. an freiliegenden Holzbalken oder Holzpaneelen) eingesetzt wurden, ist Gefahr im Verzug. Insbesondere in den frühen 80-iger Jahren kamen diese Mittel zum Einsatz.

Abhilfemaßahmen:
lösemittelfreie Produkte verwenden. Auf Kunststoffprodukte generell weitmöglichst verzichten. Dauerhafter Aufenthalt in neu renovierten oder eingerichteten Räume erst nach über einem Monat. Lüften!
Keine Verwendung von Holzschutzmitteln im Innenbereich, bei Verdacht auf Altlasten (PCP (Pentachlorphenol)-haltige Holzschutzmittel) Schadstoffmessung durchführen lassen.
Bodenbeläge lose verlegen (Kleber vermeiden), Produkte mit Prüfsiegel verwenden.

Schwermetalle
Verschiedene Schwermetalle können in Tonerstäuben enthalten sein (siehe dort).
Abgesehen davon sind im PC-Bereich vorkommende Schwermetalle i.d.R. materialgebunden, wie Blei in Loten (auf Leiterplatten) oder als Bestandteil von Röhrenglas in CRT-Monitoren, und stellen dann v.a. ein Entsorgungsproblem dar.
Mit einem größeren Risiko behaftet sind Quecksilberschalter in manchen Geräten, zu denen Computer und Peripheriegeräte jedoch kaum gehören. Leuchtstofflampen (zu denen auch Energiesparlampen gehören) enthalten ebenso Quecksilber wie Scanner und Flachbildschirme - Ausnahme sind jedoch Flachbildschirme mit LED-Hintergundbeleuchtung. Eine akute Emissionsgefahr besteht bei Bruch.


Tonerstäube, Ultrafeinpartikel aus Laserdruckern und Kopierern
Ob Tonerstäube gesundheitsgefährdend sind, ist umstritten, aber aus den seit über einem Jahrzehnt von verschiedenen Seiten durchgeführten Untersuchungen läßt sich ein Gefährdungspotential ableiten

1. Der Toner selbst enthält neben Kunstharzen auf Styrol- oder Polyesterbasis, als Pigmente entweder Ruß oder Eisenoxid. Schwermetalle, als Verunreinigungen des Metalloxids, sind in geringen Mengen nachweisbar. Ferner finden sich Metallsalze sowie leichtflüchtige Verbindungen. Die Größe der Tonerpartikel beträgt 5 bis 30 Mikrometer.
2. Bei den verschiedenen Untersuchungen auf Tonerstaub, der im Druckbetrieb an die Luft abgegeben wurde, konnten Schwermetalle, v.a. Nickel und Kobalt, jedoch vereinzelt auch Quecksilber, Blei und Cadmium, weiters Styrol, Phenole, Benzol (in den letzten Jahren kaum noch zu erwarten), sowie zinnorganische Verbindungen bei Tonern auf Polyesterbasis, gefunden werden.
3. In jüngerer Zeit wird die Tonerproblematik unter einem neuen Aspekt betrachtet: den Ultrafeinstäuben, deren Partikelgröße weit unter der normalen Tonerpartikelgröße liegt. Diese Nanopartikel entstehen durch Kondensation von Partikeln, die beim Fixieren des Toners auf das Papier aus dem Toner, aus dem Papier und aus der Fixiereinheit selbst
austreten können. Soweit diese Nanopartikel auch aus dem Papier emittieren, sind die für Laserdrucker erhältlichen Luftfilter wirkungslos.
Bei den gefundenen Ultrafeinpartikeln handelt es sich um flüchtige organische Verbindungen, Silikonöle u.dergl.

Abhilfemaßnahmen:
Verwenden von Geräten und Tonern, die durch Gütesiegel wie Blauer Engel, BG-Prüfzert oder LGA schadstoffgeprüft minimal-mögliche Raten von giftigen Schwermetallen (Blei, Cadmium, Quecksilber, Chrom VI) und problematischen organischen Verbindungen (Benzol, Styrol, zinnorganische Verbindungen) emittieren.
(Seit dem 01.01.2013 wird Laserdruckern der Blaue Engel nur verliehen, wenn bestimmte Grenzwerte an Feinstaub- und Ultrafeinstaubpartikeln eingehalten werden).

Luftfilter an der Lüftungsöffnung des Druckers vermindert den Feinstaubaustrag, jedoch u.U. nicht den Austrag an Ultrafeinpartikeln.
Geräte in separaten Raum stellen. Für ausreichende Lüftung sorgen.
Man kann die Betriebsdauer des Laserdruckers und damit die Staubbelastung auch dadurch minimieren, daß man für alle Ausdrucke ohne höchste Qualitätsansprüche einen Tintenstrahldrucker (Zweitdrucker) verwendet.

Weitere Möglichkeiten, die Schadstoffbelastung zu senken

Pflanzen:
Alle Blattpflanzen binden CO2, produzieren Sauerstoff und Wasser, und verbessern (Stichwort Atmung) und befeuchten (Stichwort Staubbindung) damit immer die Raumluft.
Neben diesen positiven Eigenschaften - von denen nur die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit in Räumen mit über 70% Luftfeuchtigkeit wegen Schimmelgefahr problematisch sein kann - absorbieren bestimmte Pflanzen auch Schadstoffe.
Diese werden entweder von den Blättern gefiltert oder von Mikroorganismen in der Erde umgesetzt.
Zum Beispiel bindet Efeu Benzol, Grünlilien und Birkenfeigen Formaldehyd und Dracaena (Drachenlilien) Trichlorethylen.

 

Natürliche Baustoffe:
Sowohl Lehm- als auch reiner Kalkputz (Weißkalkhydrat) wirken feuchtigkeitsregulierend und schadstoffabsorbierend, Kalk darüberhinaus fungizid (pilzabtötend, daher schimmelabweisend), sofern diese positiven Eigenschaften nicht durch Wandbeläge oder Anstriche auf Kunststoffbasis (Kunststofftapeten, Kunststoff-Dispersionsfarben) wieder zunichtegemacht werden.
Unter gesundheitlichen Gesichtspunkten sind diese Stoffe den Lösungen auf Gips-Basis (Gipskartonplatten, gipshaltige Putze mit Additiven) klar überlegen und ihre Verdrängung durch Glätteputz und Vinyltapete einer der bedeutendsten Verschlimmbesserungen der modernen Wohnkultur, berücksichtigt man das Ausmaß der Flächen, die hier betroffenen sind.

Darüberhinaus sind diese Putze bzw. Anstriche gesundheitlich unbedenklich.

 

B. E-Smog (Nieder- und hochfrequente elektrische und elektromagnetische Wechselfelder)
Elektrosmog umschreibt die Wirkungen von elektrischen und elektromagnetischen Gleichstrom- und Wechselstromfeldern. Der Fokus des Interesses liegt dabei auf den Wechselfeldern und deren Auswirkungen auf den Menschen. Diese Auswirkungen sind umstritten.

Niederfrequente elektrische Felder, durch elektrische Ladungen hervorgerufen, werden in Volt/Meter gemessen (Feldstärke). Kennzeichnend ist die rasche Abnahme der Feldstärke mit wachsender Entfernung von der Quelle und ihre starke Abschwächung durch Hindernisse wie Hauswände, aber auch die menschliche Haut.
Sehr starke elektrische Felder, etwa in der Nähe von Hochspannungsleitungen, können laut mehrerer Studien krebserregend wirken (z.B. bei Kindern Leukämie auslösen).
Diesbezügliche Studien widersprachen sich allerdings lange, ehe eine 2015 durchgeführte Studie zeigen konnte, daß die Testergebnisse u.a. jahreszeitenabhängig und wahrscheinlich auch altersabhängig sind. Auf den jungen Organismus einwirkend, führte eine Exposition mit starker Niederfrequenzstrahlung (ELEMF) zumindest in den Wintermonaten zu einer erheblichen Herabsetzung der Melatonin-Produktion (siehe hierzu weiter unten).

Niederfrequente elektromagnetische Felder entstehen um stromdurchflossene Leiter. Meist wird nicht die magnetische Feldstärke, sondern die Induktion (Flussdichte), d.h.die Dichte der magnetischen Feldlinien in Tesla, mikroTesla oder nanoTesla gemessen.
Magnetische Felder durchdringen Hindernisse wie Hauswände und den menschlichen Körper, nehmen jedoch mit wachsendem Abstand von der Quelle rasch ab.

Hochfrequente elektromagnetische Felder werden als Funkwellen im sogenannten Mikrowellenbereich emittiert. Auf diesen Frequenzen (900 MHz bis 4 Ghz, z.T. darüberhinaus, etwa Wireless USB bis 10GHZ) senden auch Mobilfunkanlagen und -geräte. Gemessen wird i.d.R. die Strahlungsstärke in mikroWatt/m2.

Daß nieder- und hochfrequente elektrische und elektromagnetische Felder gesundheitsschädliche Auswirkungen auf den Menschen dann haben können, wenn sie eine bestimmte Intensität haben, ist erwiesen. Diese unbestrittene Auswirkung ist auf thermische Effekte zuruckzuführen, da das Gewebe elektromagnetische Strahlung absorbiert und in Wärme umwandelt. Ab einer Absorpionsrate von 4 Watt/kg (SAR - spezifische Absorptionsrate) sind Veränderungen im Gewebe möglich. Für Handys und schnurlose Telefone gibt es daher den in Deutschland empfohlenen SAR-Richtwert von 2 Watt, der von heutigen Geräten meist eingehalten wird.

Die Wirkung geringerer Belastungen durch nicht-thermische Effekte wird derzeit noch kontrovers diskutiert.
Eine mögliche Wirkung wird dadurch erklärt, daß selbst schwache elektromagnetische Felder die elektrochemischen Vorgänge des Zellstoffwechsels im allgemeinen und der Immunabwehr im besonderen, beeinflussen können - im einzelnen: Störung der Rezeptoren/Neurotransmitter-Kommunikation, Beschädigung der Zellmembranen mit den Folgen genetischer Veränderungen und Störung der Teilung von Zellen, sowie Erzeugen von freien Radikalen mit möglicherweise ergbutschädigenden Folgen. Zusätzlich kann die Bildung von Antioxidantien (z.B. das „Schlafhormon“ Melatonin), die das Auftreten von freien Radikalen eindämmen, behindert werden.

Diskutiert werden auch Effekte, die durch die sogenannte „Dirty Power“ entstehen. Über Geräte im Inneren eines Gebäudes, Fehler oder Verschleiss in der Elektroinstallation, aber auch von außen über Strom-, Wasser- oder Gasleitungen können nieder- und mittelfrequente Oberwellen sowie Spannungsspitzen auftreten. Die normalen, niederfrequenten 50Hz-Wechselstromfelder werden von ihnen überlagert. Sie können in den Vorschaltgeräten von Leuchtstofflampen entstehen, oder dann, wenn der Arbeitsplatz in der Nähe von Umspannwerken, Hochspannungsleitungen oder Verteilerstellen gelegen ist.

Betrachtet man die elektrosmog-bezogene Gefahrenlage insgesamt, stellt man fest, daß v.a. die dauerhaften Auswirkungen relativ schwacher Felder noch ungenügend erforscht sind und sich gleichzeitig die Hinweise auf eine mögliche Gefährdung zunehmend verdichten.

Man sollte daher v.a. mit drahtlosen Technologien, also mit Handy und WLAN, nicht allzu sorglos umgehen, denn wenn auch der eindeutige Nachweis fehlt, daß elektromagnetische Strahlen schwere Krankheiten auslösen können, so hat doch die WHO ein durch Handynutzung verursachtes Krebsrisiko nicht ausgeschlossen.
Da die potentiellen Gefahrenquellen zur "Basisinfrastruktur" gehören und daher von enormer wirtschaftlicher Bedeutung sind, sollte jegliche Verharmlosung des Themas kritisch betrachtet werden.


Abhilfemaßnahmen:
Da elektrische/elektromagnetische Felder mit wachsendem Abstand von der Quelle rasch schwächer werden, empfiehlt es sich generell, den Abstand zu Geräten, Steckernetzteilen, Basisstationen von Schnurlostelefonen und dem Handy so groß wie möglich zu halten.
Sehr starke Quellen, wie der Stromzähler, sollten sich mehrere Meter entfernt vom Arbeitsplatz befinden.
Treten Funkstrahlen von außen ein, v.a. von Handymasten, sollte man sich nicht direkt am Fenster aufhalten, oder das Fenster abschirmen (Geerdetes Metallgitter).
Es gibt auch spezielle leitfähige Fassadenanstriche, Wandfarben, Vliese und Gewebe, mit denen das gesamte Gebäude gegen hochfrequente Strahlung abgeschirmt werden kann.
(Jede Abschirmung, die - wie oben erwähnt - auch bereits durch Hausmauern, vorzugsweise solchen aus Stahlbeton, erfolgt, betrifft auch die natürlichen Gleichstromfelder an der Erdoberfläche.
Diese Tatsache einer völligen Abschirmung gegen Felder dieser Art wird von manchen Personen als nachteilhaft empfunden - wohingegen die mancherorts verstärkt auftretenden tellurischen Erdstrahlen aus dem Erdinneren ebenso wie die v.a. in Gebirgsgegenden gebietsweise auftretende und hier erhebliche Intensität aufweisende natürliche Radioaktivität gemeinhin als zu meiden angesehen werden).

Da die Strahlungsintensität von Handys während des Verbindungsaufbaus am größten ist, sollte man das Gerät erst ans Ohr führen, sobald die Verbindung aufgebaut ist - oder, noch besser - eine Freisprecheinrichtung verwenden.
Weiterhin ist die Feldstärke der vom Handy ausgehenden Strahlung um so größer, je schwächer der Empfang ist. Daher reduziert man sie schon dadurch, daß man außerhalb des Hauses telefoniert. Handys mit TCO-Label oder "Blauem Engel" weisen einen reduzierten maximalen SAR-Wert von 0,8 bzw. 0,6 W/kg auf. Zusätzlich spielt bei Handy generell auch deren Effizienz eine Rolle, d.h., wie gut eine gegebene Strahlung ausgenutzt werden kann.

Wer aber ein kabelgebundenes Telefon und ein kabelgebundenes Internet verwendet, entzieht sich jedem Risiko.
Leuchtstofflampen, zu denen auch Energiesparbirnen gehören, erzeugen weit mehr Elektrosmog als die zwischenzeitlich und vernunftwidrigerweise EU-weit verbotenen herkömmlichen Glühlampen oder LED-Lampen.

Um das Ausmaß der Belastung zu erfassen und die Bereiche des Arbeitzplatzes zu lokalisieren, an denen erhöhte Feldstärken auftreten, kann man Hoch- und Niederfrequenz-Messgeräte verwenden, die, auch in ordentlicher Qualität, nicht unbezahlbar sind.

 

Richtlinien, Gütesiegel, Prüfzertifikate(Auswahl)

GS (Geprüfte Sicherheit): Geprüfte Sicherheit gemäß Produktsicherheitsgesetz. Eine Baumusterprüfung wurde durchgeführt (z.B. beim TÜV), die z.B. bei Elektrogeräten den gefahrlosen Umgang und bestimmte Mindestanforderungen an Schadstoffbegrenzung garantiert. So wird seit 2008 auf Einhaltung der Grenzwerte von PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) geprüft. Das GS-Zeichen garantiert einen Mindeststandard in puncto Schadstofffreiheit. Andere Gütesiegel sind strenger.
MPR-I/MPR-II: Schwedische Bildschirmnormen von 1987/1990 für strahlungsarme Monitore.
TCO 92/95: Schwedische Normen, die eine Verschärfung der MPR-Normen darstellen. Mit TCO 95 wird der Einsatz von Kadmium und Quecksilber verboten.
TCO 99/03: Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW, ungiftige, aber ozonschädigende Substanzen), chlorierte Lösungsmittel, halogenierte (brom- oder chlorhaltige) Flammschutzmittel sind verboten. Ausdehnung auf Systemeinheit und Peripheriegeräte.
TCO 05: wie TCO 99, die verwendeten Flammschutzmittel müssen ausgewiesen sein. Nur für Systemeinheiten.
TCO 06: neueste Norm für multimediale Bildschirme.
EU-Umweltzeichen (EU-Blume) : In Deutschland vom Deutschen Institut für Gütersicherung und Kennzeichnung (RAL) und dem Umweltbundesamt vergeben. Das Label ist vergleichbar mit dem nationalen Blauen Engel. Neben Anforderungen an Energieeffizienz verbietet es den Einsatz bestimmter halogenierter oder gesundheitsgefährdender Flammschutzmittel in Kunststoffteilen.
RoHS: Im Gegensatz zu allen obigen Gütesiegeln handelt es sich bei RoHS um eine verbindliche Richtlinie, die eingehalten werden muß. Sie ist die Umsetzung der EG-Richtlinie 2002/95/EG zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten in nationales Recht (Restriction of (the use of certain) hazardous substances). In Deutschland wurde sie in Form des ElektroG(esetzes) 2005 umgesetzt.
Sie legt niedrigste Grenzwerte für die Verwendung der besonders toxischen Stoffe Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, Polybromierte Biphenyle (PBB) und Polybromierte Diphenylether (PBDE) fest. Ausnahmen - etwa Quecksilber für bestimmte Flachbildschirme oder Sparlampen, Blei für Glaskomponenten von Röhrenmonitoren und für Lote - bestätigen die Regel.
Richtlinien ähnlicher Art unter gleichem Namen gibt es auch in anderen Ländern, etwa China und Korea.
Probleme sind zum einen die Überwachung sowie u.U. eine geringere Lebensdauer von Komponenten durch bleifreie Löttechnik!
LGA schadstoffgeprüft: Das Zertifikat kennzeichnet Möbel, die emissions- und schadstoffgeprüft sind. Grundlage für die Zeichenvergabe sind die Einhaltung des Verbots bzw. festgelegter Grenzwerte für Formaldehyd, halogenorganischer Weichmacher und Flammschutzmittel, Schwermetalle, bestimmter Holzschutzmittelwirkstoffe und anderer kanzerogener und gefährlicher Stoffe.


Durchführung
Da sich nur wenige gesundheitsrelevante Parameter durch programmseitige Analyse bestimmen lassen, muß die Analyse auf der Grundlage eines vom Anwender auszufüllenden Fragebogens durchgeführt werden. Dieser ist in die Abschnitte PC und Peripheriegeräte, Arbeitsplatz, Nutzerverhalten und Elektrosmog-Messdaten untergliedert.

Die Eingabemaske unterstützt Desktop-PC und Notebook, sowie auch etwaige Zweitrechner sowie Zweit- und Drittmonitore. Elektrosmog-Messdaten können nur dann eingetragen werden, wenn Sie solche Messsungen selbst durchgeführt haben oder diese haben durchführen lassen.


Bewertung
Anhand des ausgefüllten Fragebogens wird ein Belastungsprofil erstellt, welches in die Kategorien Gesamtbelastung, Schadstoffe, Elektrosmog, Gerätebelastung, Arbeitsplatzbelastung und Nutzerverhalten untergliedert ist.
Zur Darstellung wird eine „Reglerleiste“ verwendet, deren Bereiche farblich und textlich so gekennzeichnet sind, daß die relative Belastungshöhe unmittelbar erkannt werden kann. Über Radioknöpfe wählt der Anwender die gewünschte Kategorie aus. Diese letztere Funktionalität ist auf die Vollversion beschränkt.

Die einzelnen Risikofaktoren werden unterschiedlich gewichtet. So wird etwa den Faktoren „Rauchen“ oder „intensive Handynutzung“ ein besonders großes Gewicht beigemessen.
Die Risikobewertungen der verschiedenen Faktoren werden aufaddiert. Von der durch risikoerhöhende Faktoren erhaltenen Summe werden die durch risikomindernde Faktoren (wie schadstoffabsorbierende Wände oder Pflanzen) gebildeten Werte abgezogen. Der so erhaltene Wert wird abschließend mit der am Arbeitzplatz verbrachten täglichen Nettozeit verrechnet, da kürzere Verweildauer das Risiko senkt, längere es erhöhen muß.

Sofern Sie die Elektrosmog-Belastung mit Hilfe von Messgeräten erfasst haben - zu messen sind die Belastungen direkt am Arbeitzplatz in Körpernähe - so werden die Werte wie folgt bewertet:

Niederfrequenz/Feldstärke (V/m) bei erdbezogener Messung: Werte unter 10 Volt/Meter werden als relativ niedrige Belastung und daher risikomindernd eingestuft. Werte unter 1 Volt/m sind sehr gut. Werte über 100 V/m - die in unmittelbarer Nähe von Ladungsträgern natürlich vorkommen und überschritten werden - sollten auf den Anwender nicht dauerhaft einwirken.

Niederfrequenz/elektromagnetische Flussdichte (nT - NanoTesla): Werte unter 20 nT werden als risikomindernd, solche über 200 nT als erheblich riskoerhöhend eingestuft.
Die maximale Grenzwertempfehlung von 200 nT sollte auch dann eingehalten werden können, wenn man (nicht extrem nahe) vor einem Röhrenmonitor sitzt, sofern das Gerät über ein TCO-Label verfügt.

Hochfrequenz/Strahlungsstärke (mikroWatt/Quadratmeter - µW/m2): Werte unter 1 µW/m2 werden als relativ unbedenklich, solche unter 0.1 µW/m2 als hervorrragend und damit riskomindernd eingestuft. Eine dauerhafte Belastung von mehr als 10 µW/m2 sollte vermieden werden, auch wenn die derzeit per Verordnung festgelegten maximalen Grenzwerte um etliche Potenzen darüberliegen mögen.

 

Grundsätzliche Überlegung zum optimalen Arbeitsplatz

So sinnvoll es ist, mit Hilfe des Wissens um potentielle Gefahren das gesundheitliche Risiko durch konkrete Maßnahmen zu minimieren - entscheidendes Kriterium bleibt, daß der Arbeitzplatz gefühlsmäßig als angenehm und nicht-belastend empfunden wird. Vielleicht eher unbewußt, vielleicht fast instinktiv hat man die individuellen Bedürfnisse und die persönlichen Schwachstellen berücksichtigt, sofern eine persönliche Einflussnahme überhaupt gegeben ist.

Gegen inneren Widerstand Änderungen vorzunehmen, ist selten ratsam, selbst wenn es unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten vernünftig scheint. Daher erscheint es grundsätzlich angeraten zu sein, Änderungen nur dann vorzunehmen, wenn die innere Bereitschaft dazu besteht.
Wo aber Unzufriedenheit herrscht, wo Beschwerden auftreten, sollte eingeschritten werden.
Vielleicht sind nur bestimmte Dinge aus dem Ruder gelaufen, die zu einem schleichenden Unbehagen führten. Da können sich mit der Zeit zu viele Geräte angesammelt haben, oder man vernachlässigt in der kalten Jahreszeit das Lüften, oder es stört ein neuerworbener Einrichtungsgegenstand. Dann heißt es die Dinge wieder ins rechte Lot zu rücken.
Für diese Fälle sind die in den obigen Abschnitten genannten Abhilfemaßnahmen als Empfehlungen gedacht.

Das de facto wohl bedeutendste Problem unter gesundheitlichen Gesichtspunkten besteht in der immer enger werdenden Verknüpfung vieler Lebensbereiche mit dem Computer. War der Büroalltag schon früher ungesund in Folge Bewegungsmangels, so ist es inzwischen damit noch schlimmer gekommen. Selbst die kleinen Abwechslungen wie das Heraussuchen von Unterlagen in Aktenordnern, der Gang zur Bank, ja sogar das Telefonieren und anderes mehr, entfallen und werden durch den PC ersetzt. Es gibt hier zwei Lösungswege: entweder man weist den PC in seine Schranken und schöpft bewusst nicht alle Möglichkeiten aus, die er bietet. Oder man stellt eine Rechnung auf, ermittelt die Zeitersparnis, die durch den PC erzielt wird und nutzt diese Freizeit konsequent für einen wie immer gearteten gesundheitsförfernden Ausgleich.  

 

Bios Viewer

 

 

Allgemeines

Der Bios Viewer erlaubt die Erforschung von Main- und Video-Bios sowie des Bios irgendwelcher gegebenenfalls zusätzlich installierter Adapter mit eigenem Bios. Per Klick auf eine der Radioschaltflächen kann der gewünschte, jeweils 32K umfassende Bereich zwischen C0000h und FFFF0h gewählt werden. Über die Option "Copyrights" erfolgt eine Ausgabe aller Zeichenketten im Bios, die als Copyrightvermerke (etwa vom Bios-Hersteller) interpretiert werden können.

 

Ein weiteres Radiokontrollelement gestattet es, das Ausgabeformat zu beeinflussen. Voreingestellt ist "ASCII", so daß alle zeichen außer Steuerzeichen dargestellt werden. "Strings" filtert darüberhinaus alle nicht-alphanumerischen Zeichen heraus, so daß Textstellen besonders gut sichtbar werden. Nicht dargestellte Zeichen werden durch Punkte ersetzt. Ein weiteres Format zeigt den Bios-Inhalt in Hexadezimalschreibweise an.

Zeilen des Ausgabefensters, die ausschliesslich Sonderzeichen (bei ASCII-Format) oder Nullen (bei Hex-Format) enthalten, können ausgeblendet werden über eine weitere Kontrollschaltfläche.

 

Ebenfalls steht eine Suchfunktion zur Verfügung. Damit kann nach Zeichenfolgen in dem jeweils angezeigten Teilsegment gesucht (und weitergesucht) werden.